In meiner Kinder- und Jugendzeit gab es nur wenige Jahre, die ich nicht mit Hunden verbracht habe.

Mein erster eigener Hund, dessen Ausbildung und Leben ich zusammen mit meiner Frau selber bestimmen konnte, war der Bobtailrüde Basco. Wir hatten das grosse Glück, einen Hundeausbildner zu kennen, der mit Hunden anders umging als viele andere. Sein Leitsatz war: 

 

Behandle deinen Hund
wie deinen besten Freund.

 

So durchlebten wir eine Ausbildung, die dazu führte, dass Bindung und gegenseitiges Vertrauen sowie "für einander da sein" und das "zusammen durchs Leben gehen" an oberster Stelle der Prioritätenliste stand.

Ich darf auf unzählige wunderschöne und unvergessliche Momente zurückblicken, die ich nur dadurch erleben durfte, weil unsere Hunde das blinde Vertrauen zu uns hatten und gelernt hatten, dass ihnen nie was Negatives passieren wird.

Ich denke da an die vielen unvergesslichen Bergtouren wo wir mit unseren Hunden Situationen ausgesetzt waren, welche wir nie zuvor geübt hatten. So mussten wir beispielsweise einen unserer Hunde plötzlich mit Seil und Hacken sichern, oder wir standen auf einer mehrtägigen Tour unverhofft vor einer Leiter mitten im Gebirge. Auch offene Fahrten auf Sesselbahnen, oder die Rettungsaktion eines unserer Hunde im Gletscher Hochgebirge von Verbier, gehört zu den eindrücklichsten Erfahrungen unseres Lebens mit Hunden.

Alle diese, nicht ungefährlichen Situationen, haben wir nur schadlos überstanden, weil unsere Hunde immer und jederzeit das volle Vertrauen zu uns Menschen hatten. Vertrauen und Bindung kann einem Hund aber nicht anerzogen werden, es ist ein Prozess des Zusammenlebens, ein Prozess des "zusammen durchs Leben gehen", als Mitgeschöpfe dieser Erde. Ein Prozess, wo die Mensch-Hund-Beziehung im Vordergrund steht, und der Mensch, jederzeit seinen Partner dort sieht, wo er sich im Moment befindet und in auch dementsprechend behandelt. 

Unbeschreiblich sind jene Momente, die wir nach solchen Situationen erleben durften. Die überschwängliche Freude, der treue freundschaftliche Blick des TEAM-Partners Hund sind unvergesslich und lassen nach all den Jahren noch immer Emotionen und unbeschreibliche Gefühle in mir hochkommen.

Diese unvergessliche Zeit hat mich tief geprägt. Im Verlaufe meines Lebens lernte ich die Spiel- und Motivationslehre durch Selbsstudium aus Büchern und Videos immer besser kennen und bald wusste ich, DAS IST ES.

Ein paar Jahre sind aber noch vergangen, bis ich mich entschloss, die Spiel- und Motivations-Trainerausbildung bei Ekard Lind in Angriff zu nehmen und auch erfolgreich abschloss. In diesen Jahren stellte ich immer wieder auf Grund von Äusserungen meiner Mitmenschen fest, dass ich einen speziellen Umgang mit Hunden haben muss. Ich selber kann aber das "spezielle" nicht fassen und einordnen, da es für mich schlicht und einfach Normalität darstellt.  Ich denke beispielsweise an die eindrücklichen Worte jener Frau, die ich nie zuvor sah und mich auf einem Spaziergang verwundert anschaute, und zu mir sprach: "Noch nie konnte ein Mann meine Hündin anfassen - und sie spielen mit ihr".

Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass mir noch tieferes Wissen über die Verhaltens und Wesensentwicklung des Hundes fehlt und beschloss, bei www.kynologos.ch die Ausbildung als Spielgruppenleiter von Prägungsspieltagen (PST) / Welpenspielstunden (nach dem Originalkonzept von Heinz Weidt und Dina Berlowitz www.praegungsspieltage.ch) zu absolvieren. Die fachliche Kompetenz von Heinz Weidt und Dina Berlowitz hat mich sehr beeindruckt und die soziale Kompetenz, wie sie die Ausbildung durchführen, ist einmalig und lässt nur gute Erinnerungen zurück. Aus meiner Sicht ist diese Ausbildung ein Muss, für jeden Menschen, der in irgendwelcher Form mit Ausbildung von Hunden mit ihren Menschen Verantwortung trägt, dies gilt auch für den Bereich Ausbildung für Erwachsene Hunde.

Ich bin stolz, alle Prüfungen bestanden zu haben und fühle mich geehrt, im Namen von Kynologos, Prägungsspieltage durchführen zu können und das Wissen von Heinz Weidt und Dina Berlowitz weiter verbreiten zu dürfen – für eine bessere Zukunft für Mensch und Hund, in unserer Gesellschaft.

Als vom BVET (Bundesamt für Veterinärwesen) lizenzierter SKN-Trainer biete ich zudem die obligatorischen SKN-Kurse an und die Ausbildung zum Erwachsenenbildner der Stufe SVEB-1 runden meine kynologischen und erwachsenenbildnerischen Kompetenzen ab.

Ich bin der festen Überzeugung, dass durch die Ausbildung in der Lebensschule-Mensch-Hund, eine ganz besonders tiefe und innige Bindung mit dem TEAM-Partner Hund entstehen kann, die sich lohnt zu erlernen und zu leben. Die unbeschreibliche innere Freude im Umgang mit dem Hund, die so erlebt werden darf, ist und bleibt einmalig.

 

Herzlich

 

Hans-Jürg Winistörfer


Das besondere Feedback



Bericht zum 10 Jahre Jubiläum


Zum tieferen Verständnis unserer Ausbildungsphilosophie und unserer Ausbildungsrichtung, kann dieses Tagebuch Sie in den ersten Monaten, nachdem Ihr Welpe bei Ihnen eingezogen ist, unterstützen. Viel Spass beim Lesen und Fühlen.

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